 |
 |
|
Yam Naem - Scharfer thailändischer Salat mit sauer eingelegtem Fleisch
|
 |
 |
|
Thailänder sind gesellige Leute und nichts liebt man mehr als den Abend im Kreise seiner Freunde und Bekannten in einem der zahlreichen Restaurants oder Bars zu verbringen. Je mehr Leute umso mehr Spass (Sanug). Man trinkt gerne Bier oder Whiskey, der mit Sodawasser und/oder Cola und viel Eis vermischt wird. Thais essen gern, Spötter sagen während dem Verzehr einer Speise, denkt man darüber nach was man als nächstes essen könnte und so darf beim Genuss alkoholischer Getränke, in geselliger Runde, natürlich etwas zum essen nicht fehlen. Diese Häppchen oder Happen nennt man "gap Gaem", was man sehr frei als "Fingerfood" übersetzen könnte. Ein allseits beliebtes "gap Gaem" ist der "Yam", ein thailändischer Salat, den es in unzähligen Varianten gibt. Hervorragend zum Bier passt der "Yam Naem", ein Thaisalat aus sauer eingelegtem Fleisch.
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Zutaten: 250 gr. Naem (sauer eingelegtes Fleisch) 4 Bulben Zitronengras 3-4 kleine rote Zwiebeln (als Ersatz Schalotten) 2 Limetten (Saft) 5-6 Thaichilies (Prik khi noo), wer will nimmt mehr oder weniger 1 Handvoll gesalzene, geröstete Erdnüsse 2 TL Fischsauce optional ca 1/2 TL MSG Monosodiumglutamat - Geschmacksverstärker
Zubereitung: Naem kleinschneiden (siehe Foto)
|
 |
 |
|
Erdnüsse von der braunen Haut befreien. Rote Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Naem, Zitronengras, Chilies, Zwiebeln und die Erdnüsse in eine Schüssel geben, mit dem Limettensaft, der Fischsauce und MSG anmachen und gut durchmischen. Kurz durchziehen lassen und mit Weisskohlblättern und Schlangenbohnen servieren. Die Weisskohlblätter und die Schlangenbohnen helfen etwas gegen die Schärfe.
Mit so einem leckeren Salat schmeckt das Bier gleich nochmal so gut. Prost oder besser "Chok Dee" (viel Glück), so wie man in Thailand anstösst
|
|
|